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Die Philosophie
Die Behandlung basiert auf dem Respekt vor dem Gegenüber, dem Zutrauen in die Fähigkeiten des anderen und im
Unterstützen seiner Stärken. Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. anderen Bezugspersonen ist sowohl
bei der Diagnostik als auch in der Therapie von grundlegender Bedeutung.
Ziele der Behandlung
● Erweiterung der nonverbalen und verbalen Kommunikationsmöglichkeiten
● Wahrnehmungsentwicklung (z.B. Spüren, Sehen, Hören), Den Horizont erweitern
● Verbesserung der aktiven Aufrichtung und Bewegung
● Aktivierung und Regulierung der orofazialen Funktionen
(Saugen, Schlucken, Speichelkontrolle, Kauen, Mimik, Artikulation)
● Förderung der Eigeninitiative und Selbständigkeit
(z.B. bei Kommunikation, Essen und Trinken, Fortbewegung)
● Unterstützung der elterlichen Kompetenzen
● Vermeiden sekundärer Pathologie
Wer wird behandelt ?
Nach dem Konzept können Frühgeborene, Säuglinge, Kinder und Erwachsene behandelt werden mit
● Muskelhypotonie z.B. bei Down-Syndrom, Prader-Willi- Syndrom oder anderen Syndromen
● orofazialen Störungen z.B. bei neurologischen Erkrankungen, Fazialisparesen,
Moebius-Syndrom, Pierre-Robin-Sequenz oder Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
● zentralmotorischen Störungen und Mehrfachbehinderung
(z.B. bei Zerebralparese oder Zustand nach Schädel-Hirn-Trauma)
● peripheren Paresen z.B. Plexusparesen oder Myelomeningozelen
● neuromuskulären Erkrankungen
Zusammenarbeit
Es bedarf des intensiven Austausches von betreuenden ÄrztInnen und TherapeutInnen und einer vertrauensvollen
Zusammenarbeit mit dem Patienten und seiner Familie, um zu einem gemeinsamen Verständnis seiner Grundproblematik
zu finden. So können eine Behandlung erfolgversprechend geplant und übereinstimmende Ziele erarbeitet werden,
die seiner Situation gerecht werden.
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